May 7, 2012

Home sweet homeserver - Teil 2

Nun ja, Teil 1 erschien hier gar nicht, deshalb eine Kurzfassung: Ein Server muss her, als Spielzeug für zwischendurch.

Konkret wurde es ein Intel Atom-Board (das DN2800MT), ein m350 Mini-itx Gehäuse von Mini-box und anderer Kleinkram (2,5 Zoll Festplatte mit 1Tb, ein Wlan-Stick von D-Link und 4GB Ram von Kingston).

Die Hardware war schnell zusammen gefriemelt, in dem kleinen Gehäuse ist eben nicht viel Platz ;-) Bei der Installation bin ich jedoch auf ein paar Stolpersteine geraten..

Homeserver

Als System soll ein FreeBSD 9.0 amd64 zum Einsatz kommen, ich habe schon viel mit Linux gemacht, nutze derzeit einen Mac und will mal etwas neues kennen lernen. Ich hab kurzerhand die Installations-CD gebrannt und über ein USB-Lauferk an das Board angeschlossen. Da ich kein Monitor zur Hand hatte, hab ich den LED-Beamer angeschlossen und die Kiste gestartet. Und es tat sich gar nix… Die Power-LED blinkte munter hin und her, der Beamer zeigte nur ein tanzendes “Kein Signal” an der Wand. Gut, wenn man den Ram im falschen Slot hat ist das auch kein Wunder, entgegen jeder Logik muss bei Verwendung von nur einem Ram-Riegel jener in Slot 1 statt in Slot 0, wo ich ihn eingebaut hatte.. Nunja, dafür gibt es Handbücher ;-) Die Installation von FreeBSD klappte auch nicht ohne Hindernise, der Onboard-Grafik-Chip scheint nicht recht unterstüzt zu werden, denn der Installer besteht nur aus Pixelsalat. Bis zum BTX Loader läuft alles gut und leserlich durch, sobald aber der Kernel und bsdinstall geladen werden, gibt es Buchstabensalat. Es gibt einen Workaround für dieses Problem, den ich die Tage ausprobieren werde.

© Sven Jahnke

Powered by Hugo & Kiss.